Laufende Förderprogramme im Überblick

Sie möchten Ihr Haus energetisch sanieren? Dann informieren Sie sich zuerst über die laufenden Förderprogramme. Sichern Sie sich die passende finanzielle Unterstützung!

Förderung durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)

Um eine BAFA-Förderung zu erhalten, müssen Sie vorab zwingend einen Energieberater einschalten. Wichtig zu beachten: Beginnen Sie erst dann mit der Maßnahme, wenn die Bewilligung des BAFA-Antrages vorliegt.

Für das Dach: Ein BAFA-Zuschuss von 20 % ist dann möglich, wenn Sie am Dach einen U-Wert von 0,14 W/m²K erreichen. Wie das geht? Mit einem Sparrenzwischenraum – inklusive Sparrenexpander – von insgesamt 27 cm bei dem Dämmstoff Zellulose und 25 cm bei dem Einblasdämmstoff Supafil timber frame.

Für die obere Geschossdecke: Hier gelten dieselben Werte wie bei der Dachdämmung.

Für die Wand: Für den BAFA-Zuschuss müssen Sie bei der Wanddämmung einen U-Wert von 0,2 W/m²K erreichen. Das ist möglich mit einem Zwischenraum von 15 cm bei dem Einblasdämmstoff Supafil timber frame und 17 cm bei dem Dämmstoff Zellulose.

Förderung über die Steuer

Die Steuerförderung können Sie über die Einkommenssteuer (ESt) beantragen. Sie können das auch rückwirkend (zum Beispiel für das ganze Jahr 2021) bei dem ESt-Antrag (in 2022) tun. Was genau wird von der Steuerschuld abgezogen?

  • Im ersten Jahr: 7 % der Brutto-Auftragssumme
  • Im zweiten Jahr: ebenfalls 7 %
  • Im dritten Jahr: 6 % der Brutto-Auftragssumme

Nähere Informationen können Sie bei Ihrem Steuerberater erfragen.

Zusätzliche Unterstützung von Vorteil

Bei Ihrer Sanierung könnte es sich um einen Sonderfall handeln? Dann ziehen Sie einen Energieberater hinzu. Er klärt Sie über individuellere Förderungen auf.

KONTAKT